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Welche unterschiedlichen Sauna-Arten gibt es?

Die Sauna gibt es bereits seit vielen Jahrhunderten. Saunieren ist eine alte Tradition der Finnen. Früher bestand eine Sauna meistens aus Holz oder Stein. Mittlerweile gibt es aber unterschiedliche Saunakabinen. Wir möchten dir die verschiedenen Typen in unserem Beitrag gerne vorstellen.

Die unterschiedlichen Saunavarianten

Viele von uns verbinden mit einer Sauna das Material Holz. Das wird auch in den meisten Fällen verwendet. Doch immer mehr Anbieter verkaufen Saunakabinen mit großer Glasfront, oder auch clevere Bausysteme mit vorgefertigten Wandelementen. Damit du den Überblick nicht verlierst, erklären wir dir hier die Unterschiede.

Elementbau- oder Systembau-Sauna

Unter einer Elementbau- oder Systembau-Sauna versteht man, dass die Saunawände bereits vom Werk aus in vorgefertigter Form zu dir kommen. Du musst die einzelnen Teile lediglich ineinander stecken. Einige Kabinen werden mit einem einfachen Klick-Montage-System angeboten. Diese Bauweise ist sehr beliebt, da der Verbraucher kaum fachliche Kompetenz benötigt, um den Aufbau zu bewerkstelligen. Das Innenleben der Wandelemente ist mit einer Mineraldämmwolle gefüllt. Die Dämmwerte der Sauna können sich sehen lassen, denn im Gegensatz zur Massivholzsauna verliert die Elementbausauna nicht so viel Wärme.

Blockbohlen- oder Massivholzsauna

Bei einer Massivholzsauna besteht der Korpus der Saunakabine aus reinem Holz oder aus Blockbohlen. Hier werden in den meisten Fällen einzelne Blockbohlenbretter ineinander gesteckt. Manche Anbieter haben Massivholzsaunen auch mit vorgefertigten Wandelementen im Sortiment. Der Aufbau dieser Kabinenart ist etwas schwieriger und erfordert handwerkliches Geschick. Der Vorteil bei diesen Kabinen ist, dass du die Wandelemente einfach einkürzen kannst. Es gibt jedoch individuelle Ausnahmen zum Thema Einkürzen. Frage deshalb lieber bei deinem Händler nach, ob es für die jeweilige Kabine möglich ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich das Holz durch die Hitze des Saunaofens aufwärmt und anschließend in mildere und warme Luft zurückgibt. Das macht den typischen Holzgeruch. Diese Kabinenart ist deshalb in öffentlichen Saunalandschaften sehr beliebt.

Sauna mit Glasfront

Die Saunakabinen waren früher oft im Keller integriert. Die Nachfrage an Wellness zu Hause ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen. Mittlerweile gibt es Design Saunen mit schicker und großer Glasfront. Wer heutzutage eine Heimsauna hat, platziert diese nicht mehr in den Keller, sondern macht sie zum Mittelpunkt im Wohnbereich. Viele planen bereits ein eigenes Wellness-Zimmer beim Hausbau mit ein. Was die meisten jedoch nicht bedenken: Mehr Glas bedeutet einen höheren Stromverbrauch. Der Wärmeverlust ist jedoch zu verkraften. Denn wenn damit ein schöner Ausblick möglich ist, steigert das dein Saunaerlebnis.

Infrarot- und Wärmekabinen

Eine Infrarot- oder auch Wärmekabine genannt, ist im Gegensatz zur Sauna eine Kabinenart ohne Saunaofen. Die Kabine wird wie eine Systembau-Sauna mit vorgefertigten Wandelementen ausgeliefert. Das erleichtert dir die Montage. Dazu kommt, dass die Infrarotkabinen sog. Infrarotstrahler in den Wandelementen integriert haben. Durch die Strahler kannst du deinen Körper flächendeckend oder punktgenau behandeln. Infrarotkabinen erleben seit Jahren einen Boom, da sie überall in der Wohnung oder im Haus aufgestellt werden können und keinen Starkstromanschluss benötigen. Achte aber darauf, dass die Kabine bei Zimmertemperatur betrieben werden muss. Denn die Strahler erreichen sonst nicht ihre maximale Leistung.

Multifunktionskabinen

Die Multifunktionskabinen ähneln einer Systembausauna. In der Montageweise unterscheiden sie sich nicht. Multifunktionskabinen sind dadurch entstanden, dass viele Heimsauna Liebhaber sich nachträglich Infrarotstrahler in die Saunakabine integriert haben. Denn auf beides zurückzugreifen, macht oft Sinn. Die IR-Strahlung ist nicht so heiß und erwärmt dich von innen heraus. Gerade bei Muskelverspannung oder ähnlichem kann dir die Strahlung dann helfen. Multifunktionskabinen werden daher immer mit Flächenstrahler und einem Saunaofen angeboten. Der Betrieb sollte getrennt voneinander stattfinden. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Frage daher immer bei deinem Händler nach, ob der Betrieb gleichzeitig durchgeführt werden kann.

Saunahäuser

Wie der Name schon sagt, geht es hier um ganze Saunahäuser oder auch Gartensaunen. Die Sauna für den Außenbereich kannst du dir so vorstellen wie ein Gartenhaus. Oft werden die Gartensaunen ab 38 mm Wandstärke angeboten. Hier gibt es bereits unzählige und unterschiedliche Angebote. Die Saunahäuser benötigen jedoch eine besondere Pflege, da sie im Außenbereich aufgestellt werden. Ein gutes Fundament und die richtige Holzpflege sind das A und O. Dazu kommt noch, dass du deine Sauna im Außenbereich nur mit einem Holzofen oder einem Starkstrom-Ofen betreiben kannst.

Erfahre mehr über Infrarot- und Saunakabinen im Artsauna-Ratgeber

Wenn du mehr Expertenwissen benötigst, solltest du unbedingt unseren Ratgeber über Infrarot- und Saunakabinen besuchen. Unsere Mitarbeiter haben hier einige wichtige Themen zusammengestellt.

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