FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf alle Fragen, die uns häufig von Kunden rund um das Thema Infrarotkabinen / Wärmekabinen gestellt werden! Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, kontaktieren Sie einfach unseren Kundenservice per E-Mail oder Telefon.

Infrarotstrahlung

Infrarotstrahlung - Was ist das eigentlich?

Bei Infrarotstrahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen von 780 Nanometer bis 1 Millimeter. Die für den Menschen unsichtbare Strahlung macht nur einen kleinen Teil des gesamten elektromagnetischen Spektrums ab. Sie reiht sich zwischen dem sichtbaren Lichtspektrum und den unsichtbaren Mikrowellen ein.

Infrarotstrahlung - berührungslose Übertragung der Wärme

Der Hauptbestandteil der infraroten Strahlung ist Wärmestrahlung. Daher wird Infrarot auch oft als Wärmestrahlung bezeichnet. Die Wärme entsteht durch die Bewegung von Atomen und Molekülen in der Strahlungsquelle. Je höher die Temperatur ist, desto stärker bewegen sich die Teilchen und desto mehr Infrarotstrahlung sendet die Strahlungsquelle aus. Trifft das abgesonderte Infrarot auf die Oberfläche von anderen Objekten, überträgt sie ihre gespeicherte Energie berührungslos auf das Objekt. Die IR-Strahlung gibt die Wärme dabei fast ausnahmslos das jeweilige Objekt, nicht aber die Umgebungsluft ab.

Die Sonne - die größte natürliche Infrarotquelle

Auch wenn es den ein oder anderen überraschen mag, wir sind eigentlich ständig der infraroten Strahlung ausgesetzt. Jeder Gegenstand mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (-273,15 Grad Celsius), bei der jede Atom- und Molekülbewegung stoppt, gibt Infrarotstrahlung ab. Die wichtigste natürliche Quelle ist die Sonne. Sie macht zirka 50 Prozent der Wärmestrahlung der Sonne aus und ist für den Wärmetransport zur Erde verantwortlich. Nicht umsonst wird die gefühlte Temperatur um einiges kälter, während die Umgebungstemperatur konstant bleibt, sobald die Sonne kurz hinter den Wolken verschwindet. Auch Heizkörper, glühende Kohlen, warmes Badewasser oder Haushaltsgeräte wie ein Bügeleisen oder Fön sondern Infrarotstrahlung an ihre Umgebung ab. Die Infrarotstrahlen transportieren die Wärme und erwärmen direkt alle festen Gegenstände, auf die sie treffen. An die Umgebungsluft hingegen geben sie nur wenig Wärme ab. Somit garantieren Infrarotstrahlen eine exzellente Wärmeübertragung.

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Wo begegnet uns Infrarotstrahlung im Alltag?

Auch wenn es vielen Menschen nicht bewusst ist: Seit unserer Geburt kommen wir alle jeden Tag auf vielfache Art und Weise in Berührung. Die größte natürliche Quelle ist die Sonne. Die unsichtbare Strahlung macht knapp 50 Prozent der Sonnenstrahlung aus und ist in Form von Wärme spürbar. Auch die Wärme eines Kaminfeuers, eines Kachelofens oder glühender Kohlen besteht zum Großteil aus Infrarotstrahlung. Selbst im Haushalt ist die gesunde Wärmestrahlung allgegenwärtig. Haushaltsgeräte wie Bügeleisen, Heizkörper oder eine Wärmeflasche geben ebenso Infrarot ab wie Möbelstücke oder wir Menschen.

Darüber hinaus gibt s zahlreiche weitere Beispiele, wo Infrarot uns überall im Alltag begegnet. Einige von Ihnen stellen wir Ihnen nachfolgendend vor.

Infrarotstrahlung im Haushalt:

  • Bügeleisen
  • Fön
  • Backofen
  • Wand- und Deckenheizungen
  • Wickeltischlampen
  • Heißes Badewasser
  • Infrarot-Fernbedienungen für TVs, DVD-Player oder HIFI-Anlagen
  • Infrarotschnittstellen für Computer

Infrarotstrahlung in der Medizin:

  • Infrarotkabinen
  • Rotlichtlampen
  • Thermometer
  • Wärmflaschen

Infrarotstrahlung im Beruf:

  • Nachtsichtgeräte- und Wärmebildkameras
  • Infrarotlaser zum Schneiden, Beschriften und Verschweißen von Materialien
  • Maschinen zur Aushärtung von Materialien
  • Maschinen zum Verformen von Rohstoffen
  • Temperatur- und Entfernungsmessgeräte
  • Lichtschranken
  • Wärmelampen in der Tierzucht
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Welche Besonderheiten besitzt IR-Strahlung?

Wie Sie vermutlich schon wissen, ist Infrarotstrahlung eine natürliche Strahlung des elektromagnetischen Spektrums. Sie ist für den Menschen nicht sichtbar und besteht zum größten Teil aus thermischer Wärme. Daher wird die Strahlung auch als Wärmestrahlung bezeichnet. Aufgrund ihres hohen Wärmeanteils werden Infrarotstrahlen oft als Wärmequelle in unterschiedlichsten Funktionen eingesetzt. Sei es für Wärmebehandlungen in einer Infrarotkabine, zum Heizen von Räumen oder zum Bearbeiten von Rohstoffen. Neben den nahezu unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten weisen IR-Strahlen weitere Besonderheiten auf, die ihnen deutliche Vorteile gegenüber anderen Wärmequellen verschafft.

Berührungslose Wärmeübertragung

Anders als herkömmliche Heizsysteme benötigen Infrarotstrahlen nicht das Medium Luft, um ihre Wärme an umliegende Gegenstände oder menschliche Körper zu übertragen. Die Strahlen die gespeicherte Wärme zum größten Teil an die Objekte ab, auf die sie treffen. Konventionelle Heizsysteme hingegen brauchend die Luft, um Ihre Wärme zu den Objekten zu transportieren. Sie geben ihre Wärme an die Raumluft ab, die diese dann an die Objekte in ihrer Umgebung abgibt.

Diese Besonderheit erweist sich bei Infrarotheizungen als besonders vorteilhaft. Durch die direkte Wärmeübertragung ist Ihnen selbst in ausgekühlten Räumen schon nach wenigen Minuten wohlig warm. Infrarotkabinen kommen daher mit deutlich geringen Raumtemperaturen aus als eine klassische Sauna. Die Wärme bringt Sie schon bei Raumtemperaturen von 30 bis 45 Grad Celsius mächtig ins Schwitzen. Saunen hingegen benötigen Sie hierfür Temperaturen von 70 bis 110 Grad Celsius. Zudem ist die Luftfeuchtigkeit in einer Infrarotkabine geringer. Die Wärme fühlt sich viel angenehmer an und wirkt weniger belastend auf den Kreislauf. Somit sind Infrarotbehandlungen in einer Wärmekabine gerade für wärmeempfindliche Menschen eine tolle Alternative zur Saunakabine.

Hohe Wärmeübertragungs-Effektivität

Durch die direkte Wärmeübertragung erzielt Infrarot eine besonders hohe Übertragungs-Effektivität. Infrarotstrahlung überträgt ca. 80 Prozent der Wärme direkt an Objekte und Menschen in ihrer Umgebung ab, lediglich 20 Prozent an die Luft. Wände, Decken und Möbel speichern die Wärme besser als die Raumluft und geben diese konstant über einen längeren Zeitraum an die Umgebung wieder ab. Sie brauchen weniger Energie und heizen viel kostengünstiger. Ähnlich sieht es bei Infrarotkabinen aus. Die Infrarotstrahler erreichen schon nach kurzer Zeit ihre volle Betriebsleistung und heizen die Wärmekabinen in 10 bis 30 Minuten auf die gewünschte Raumtemperatur. Bei Saunen beträgt die Aufheizzeit je nach Größe der Kabine zwischen einer und drei Stunden.

Infrarotstrahlung wirbelt kaum Staub und Allergene auf

Gerade für Allergiker und Asthmatiker ist die Wärme von Infrarotstrahlern ein Segen. Konventionelle Heizsysteme erwärmen mit hohem Energieaufwand die Luft. Hierdurch gerät die Luft in Rotation. Sie steigt von der Heizung nach oben, bewegt sich an der Decke entlang und fällt bei zunehmender Abkühlung wieder zurück nach unten. Durch diese Rotation wird Staub aufgewirbelt. Die infrarote Strahlung hingegen wandert durch die Luft und gibt ihre Wärme direkt an alle festen Gegenstände ab. Dabei wirbeln die Strahlen nur wenig Staub und Allergene auf. Somit ist die Luft für Allergiker und Asthmatiker viel verträglicher.

Gleichmäßigere Verteilung der Wärme

Die oben beschriebene Luftbewegung führt bei konventionellen Heizsystemen dazu, dass sich die Wärme im Raum sehr ungleichmäßig verteilt. Die warme Luft sammelt sich unter der Decke, während es am Fußboden deutlich kälter ist. Ein Aspekt, der Ihnen vermutlich auch schon beim Saunieren aufgefallen ist. Im Bereich der untersten Sitzbank ist die Temperatur meist um mehrere Grad kühler als auf der obersten. Die Infrarotstrahlung hingegen verteilt die Wärme viel gleichmäßiger im Raum. Dies erfolgt einerseits direkt über die Strahler und andererseits indirekt über die gespeicherte Wärme in Wänden, Decken, Böden und Gegenständen.

Verbrauchs- und kostengünstiger

Infrarotkabinen kommen mit einer niedrigeren Wattleistung aus. Je nach Kabinengröße verbraucht eine Wärmekabine zwischen 1 und 3,5 kW pro Stunde. Bei vielen Saunen liegt die Wattleistung zwischen 6 und 8 kW. In Verbindung mit der viel kürzeren Aufheizzeit ergibt sich ein signifikant geringerer Stromverbrauch, der sich auch in Ihrer Stromrechnung bemerkbar macht.

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Welche unterschiedlichen Infrarotbereiche gibt es?

Innerhalb des infraroten Wellenbereichs von 780 Nanometern bis 1 Millimeter fällt die Wirkung der Infrarotstrahlung sehr unterschiedlich aus. Während kurzwellige Infrarotstrahlen sehr intensiv sind und über eine große Wärme verfügen, ist die langwellige Infrarotstrahlung weitaus harmloser und erzeugt nur eine milde Wärme. Daher unterteilt sich die Infrarotstrahlung – abhängig von ihrer Wellenlänge – in die Bereiche IR-A, IR-B und IR-C.

Die IR-A-Strahlung gilt als die kurzwelligste Infrarotstrahlung und strahlt im Wellenbereich von 780 bis 1400 Nanometern. Die Strahlen sind damit besonders intensiv und dringen bis zu 5 Millimeter in die Haut ein. Dort erzeugen sie eine kräftige Wärme, die sich rasch im gesamten Körper verteilt und Sie von innen heraus erwärmt. Andererseits ist die IR-A-Strahlung von allen Infrarotbereichen die gefährlichste. Aufgrund ihrer hohen Temperaturen besteht bei Infrarotstrahlern mit IR-A-Strahlung schon bei kurzem Hautkontakt akute Verbrennungsgefahr. Zudem steht die Strahlung in Verdacht, die Haut schneller altern zu lassen und die Entstehung von Hautkrebs zu begünstigen. Durch die hohe Intensität eignet sich die Strahlung nicht für Kinder und kranke Menschen.

Zur mittelwelligen IR-B-Strahlung zählen alle elektromagnetischen Wellen in Bereich von 1400 bis 3000 Nanometern. Sie dringen lediglich bis zu 2 Millimeter in die menschliche Haut ein und besitzen eine deutlich geringe Wärmeintensität. Daher erwärmt sich Ihr Körper jedoch weniger stark als bei der intensiven IR-A-Strahlung. Allerdings wird diese Wärme von vielen Menschen als deutlicher angenehmer empfunden. Zudem sind die mittelwelligen IR-B-Strahlen weit weniger gefährlich. Die IR-Bestrahlung gilt nach derzeitigem Wissensstand als gesundheitlich unbedenklich. Sie lässt weder die Haut schneller altern noch die Entstehung von Hautkrebs fördern.

Die IR-C-Strahlung ist mit Wellenlängen von 3000 Nanometern bis 1 Millimeter die langwelligste Infrarotstrahlung. Die Strahlen gelangen lediglich durch die obersten Hautschichten und dringen nur 0,3 Millimeter in die Haut, wo die Wärme von den Mikrogefäßen aufgenommen wird. Die Wärme gilt als wohltuend und angenehm. Sie eignet sich für Kinder ebenso wie für Senioren und kranke Menschen.

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Top 3 FAQs

1. Wie funktioniert eine Infrarotkabine?

Infrarotkabinen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Gerade wärmeempfindliche Personen empfinden die milde Wärme deutlich angenehmer und weniger belastet als die drückende Hitze in einer Sauna. Hauptgrund hierfür ist die Tatsache, dass Wärmekabinen mit einer deutlich geringeren Raumtemperatur auskommen als eine klassische Sauna. Dennoch erzielen Sie mit einer Infrarotbehandlung ähnlich gute Wirkungen wie mit dem Saunieren. Wie ist das möglich?

Unterschied zwsichen Sauna und Infrarotkabine

Der zentrale Unterschied zwischen Infrarotkabine und Sauna liegt in der Funktionsweise. In einer Sauna gibt ein Saunaofen die Hitze an die Raumluft, die dann den menschlichen Körper erwärmt. Auf diese Weise gelangt lediglich ein kleiner Teil der abgegebenen Wärme in den Organismus. Somit benötigt eine Sauna hohe Temperaturen, um Ihren Körper zum Schwitzen zu bringen. Zusätzliche Saunaaufgüsse erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Kabineninneren, sodass die Luft von vielen Menschen als extrem drückend wahrgenommen wird. Die Infrarotstrahler in der Wärmekabine hingegen übertragen knapp 80 Prozent ihrer Wärmeenergie berührungslos an den menschlichen Körper. Nur 20 Prozent der Wärme wird an die Umgebungsluft abgeben. Die unsichtbaren Strahlen dringen in die Haut ein und sich wandeln erst dort in Wärme um. Über die in der Haut befindlichen Adern gelangt die Wärme in den Blutkreislauf und verteilt sich dann im gesamten Körper. Infrarotkabinen brauchen daher viel geringere Raumtemperaturen (25 – 65 Grad Celsius) für ähnlich gute Wirkungen als eine Sauna.

Kürzere Aufheizzeit und geringerer Stromverbrauch als bei einer Sauna

Dieser Unterschied wirkt sich jedoch nicht bloß auf die Raumtemperatur aus. Infrarotkabinen heizen wesentlich schneller auf. Sie sind in der Regel schon nach 10 bis 30 Minuten betriebsbereit. Bei einer Saunakabine erfordert das Aufheizen zwischen einer und drei Stunden. Das schlägt sich auch im Stromverbrauch und in den Stromkosten nieder. Für eine Infrarotbehandlung benötigen Sie erheblich weniger Strom als bei einem Saunagang. Somit fallen die Stromkosten ebenfalls geringer aus.

2. Infrarotstrahlung - Was ist das eigentlich?

Bei Infrarotstrahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen von 780 Nanometer bis 1 Millimeter. Die für den Menschen unsichtbare Strahlung macht nur einen kleinen Teil des gesamten elektromagnetischen Spektrums ab. Sie reiht sich zwischen dem sichtbaren Lichtspektrum und den unsichtbaren Mikrowellen ein.

Infrarotstrahlung - berührungslose Übertragung der Wärme

Der Hauptbestandteil der infraroten Strahlung ist Wärmestrahlung. Daher wird Infrarot auch oft als Wärmestrahlung bezeichnet. Die Wärme entsteht durch die Bewegung von Atomen und Molekülen in der Strahlungsquelle. Je höher die Temperatur ist, desto stärker bewegen sich die Teilchen und desto mehr Infrarotstrahlung sendet die Strahlungsquelle aus. Trifft das abgesonderte Infrarot auf die Oberfläche von anderen Objekten, überträgt sie ihre gespeicherte Energie berührungslos auf das Objekt. Die IR-Strahlung gibt die Wärme dabei fast ausnahmslos das jeweilige Objekt, nicht aber die Umgebungsluft ab.

Die Sonne - die größte natürliche Infrarotquelle

Auch wenn es den ein oder anderen überraschen mag, wir sind eigentlich ständig der infraroten Strahlung ausgesetzt. Jeder Gegenstand mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (-273,15 Grad Celsius), bei der jede Atom- und Molekülbewegung stoppt, gibt Infrarotstrahlung ab. Die wichtigste natürliche Quelle ist die Sonne. Sie macht zirka 50 Prozent der Wärmestrahlung der Sonne aus und ist für den Wärmetransport zur Erde verantwortlich. Nicht umsonst wird die gefühlte Temperatur um einiges kälter, während die Umgebungstemperatur konstant bleibt, sobald die Sonne kurz hinter den Wolken verschwindet. Auch Heizkörper, glühende Kohlen, warmes Badewasser oder Haushaltsgeräte wie ein Bügeleisen oder Fön sondern Infrarotstrahlung an ihre Umgebung ab. Die Infrarotstrahlen transportieren die Wärme und erwärmen direkt alle festen Gegenstände, auf die sie treffen. An die Umgebungsluft hingegen geben sie nur wenig Wärme ab. Somit garantieren Infrarotstrahlen eine exzellente Wärmeübertragung.

3. Was ist eine Infrarotkabine?

Eine Infrarotkabine, auch Infrarotsauna oder Wärmekabine genannt, ist eine milde Alternative zur klassischen finnischen Sauna. Sie eignet sich vor allem für Personen, die nach Erholung und Entspannung suchen, aber die Hitze in einer Sauna als belastend und unangenehm empfinden. Im Gegensatz zur klassischen Saunakabine erzeugt eine Infrarotkabine die Wärme im Körper nicht durch heiße Raumluft. Bei einer Infrarotsauna entsteht die Wärme über Infrarotstrahlung. Treffen die unsichtbaren Strahlen auf die menschliche Haut, wandeln sie sich in eine wohlige Wärme um. Diese verteilt sich innerhalb kürzester Zeit über den Blutkreislauf im gesamten Körper. Somit kommen Wärmekabinen mit einer deutlich geringeren Raumtemperatur aus. Sie sind daher gerade für wärmeempfindliche Menschen eine tolle Wahl.

Aufbau und Ausstattung einer Infrarotkabine

Infrarotkabinen gibt es inzwischen in vielen Varianten und Größen. Das Angebot reicht von kleinen Singlekabinen für 1 Person über Modelle für 2, 3 oder 4 Personen bis hin zu großräumigen XXL-Kabinen. Die meisten Kabinen sind aus Holz fertigt und besitzen einen rechteckigen Aufbau. Seit einigen Jahren kommen jedoch auch immer mehr Eck-Varianten und Modelle mit Rundungen auf dem Markt. Auch Kabinen mit großer Glasfront erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Als Sitzmöglichkeit dienen eine oder mehrere Sitzbänke. Moderne Kabinen sind mit Relaxliegen ausgestattet. IR-Kabinen mit Liege sind großzügiger konzipiert und bieten noch größere Entspannung. Mehrere Infrarotstrahler im Inneren der Kabine erzeugen die Wärme in der Kabine. Art und Anzahl der Strahler variiert je nach Größe und Kabinentyp. Als Strahlerart stehen Flächen-, Keramik- oder Vollspektrumstrahler zur Auswahl. Darüber hinaus finden Sie zahlreiche Modelle, die mit mehreren Strahlerarten gleichzeitig ausgestattet sind. Die Infrarotstrahler sind oftmals an den Seiten, an der Decke, am Boden oder in der Sitzbank bzw. Liege angebracht. Zusätzliches Inventar wie eine Farblichttherapie, ein Ionisator, ein Radio oder ein Beistelltisch sorgen für mehr Komfort. Über ein Steuerungsmodul lassen sich bei den meisten Kabinen Zeit, Temperatur und Beleuchtung kinderleicht einstellen. Dank integrierter Sicherheitssysteme schalten sich die Infrarotkabinen nach Ablauf der eingestellten Zeit automatisch ab. Wird Ihnen mal zu heiß, können Sie bei den meisten Kabinen die Frischluftzufuhr öffnen. Kühle Frischluft strömt so ins Innere ein und warme Luft entweicht.

Einsatzgebiete einer Wärmekabine

Wärmekabinen werden vornehmlich zum Entspannen und Erholen eingesetzt. Die Wärmestrahlung tut einfach gut und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Die Sitzungen bieten eine gute Möglichkeit, dem stressigen Alltag zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen. Die Wärme entspannt auf Muskeln, Gelenke und Gewebe, sodass sich Verspannungen im Körper lösen. Die verbesserte Blutzirkulation erhöht die Zufuhr von Nährstoffen, Sauerstoff und Substraten für Regenerations- und Heilungsprozesse. Stoffwechselprodukte werden besser abgebaut. Sie aktivieren Selbstheilungsprozesse im Körper und stärken Ihr Immunsystem. In der kalten Jahreszeit schützen Sie sich besser vor Erkältungen und anderen banalen Infekten. Vor dem Sport unterstützt die Wärme den Aufwärmprozess und hilft dabei, die Gefahr von Sportverletzungen zu verringern. Nach dem Sport beschleunigt die Infrarotstrahlung den Regenerationsprozess und verringert den Muskelkater. Bei Sportverletzungen beschleunigt die Wärme den Heilungsprozess. Obendrein wirkt die Wärme lindernd auf Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen. Auch körperliche Leiden wie Arthrose oder Rheuma können durch regelmäßige Behandlungen in einer Infrarotkabine positiv begünstigt werden.

Aufgrund der vielfältigen Einsatzzwecke wundert es kaum, dass Infrarotkabinen nicht nur im Privatbereich eingesetzt werden. Wärmekabinen sind immer häufiger auch in der Hotellerie und Wellnesseinrichtungen zu finden. Selbst Medizin-, Physiotherapie- und Reha-Einrichtungen nutzen Wärmekabinen zur Ergänzung konventioneller Therapiemaßnahmen.

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