FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf alle Fragen, die uns häufig von Kunden rund um das Thema Infrarotkabinen / Wärmekabinen gestellt werden! Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, kontaktieren Sie einfach unseren Kundenservice per E-Mail oder Telefon.

Aufbau einer Infrarotkabine

Wie wird Ihre Infrarotkabine geliefert?

Alle Infrarotkabinen liefern wir komplett vormontierten Grundelementen (Boden, Decke, Seitenwände und Sitzbänke bzw. Liegen) an unsere Kunden aus. Die Grundelemente lassen sich bequem mit den Klick-Verschlüssen zusammenfügen und sicher verschließen. So ist der Aufbau selbst für Technik-Laien schnell und einfach zu bewerkstelligen.

Lieferung Ihrer Infrarotkabine via Spedition

Ihre Infrarotsauna liefern wir als Speditionsware mit einer erfahrenen Möbelspedition – entweder mit Schenker oder mit Hermes. Bei den meisten Infrarotkabinen erfolgt die Lieferung mit Schenker frei Bordsteinkante. Größere Modelle werden im 2-Mann-Team von der Möbelspedition Hermes bis in den ersten verschließbaren Raum geliefert.

Bekanntgabe des Liefertermins

Die Spedition setzt sich mit Ihnen vor der Auslieferung in Verbindung und teilt Ihnen den Liefertermin mit. Aufgrund aufwändigerer Logistikprozesse beträgt die Versanddauer innerhalb Deutschlands bis zu 5 Werktage.

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Kann ich eine Infrarotkabine selbst aufbauen oder benötige ich einen Handwerker?

Ob Sie die Infrarotkabine selbst aufbauen können oder einen Handwerker benötigen, hängt auch von der Art der Kabine ab. Besteht die Wärmekabine aus vorgefertigten Elementen wie unsere Infrarotkabinen von Artsauna, dann ist für die Montage kein Handwerker erforderlich. Die Kabinen sind so konzipiert, dass selbst Laien die Kabinen schnell und einfach aufbauen können. Die einzelnen Grundelemente werden komplett vormontiert geliefert, sodass Sie diese nur noch durch ein bewährtes Klippsystem zusammenfügen brauchen. Die Kabel sind mit Steckverbindungen versehen, die Sie gemäß ihrer Kennzeichnung nach miteinander verbinden. Abschließend schließen Sie Infrarotkabine mit dem Anschlusskabel an einer gewöhnlichen 230-Volt-Steckdose an. So schaffen Sie den Aufbau in 30 bis 60 Minuten.

Nach Möglichkeit zu Zweit aufbauen

Wir empfehlen Ihnen, den Aufbau mit mindestens einem Helfer durchzuführen. Zu Zweit lassen sich die sperrigen und schweren Teile besser schmale Treppenaufgänge hochtragen und leichter um vorhandene Flurecken rangieren. Zudem haben Sie zwei weitere Hände zum Festhalten der Grundelemente.

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Wo können Sie Ihre Infrarotkabine aufstellen?

Grundsätzlich können Sie Ihre Infrarotkabine überall im Haus oder in Ihrer Wohnung aufstellen, an der Sie ausreichend Stellfläche frei haben. Mit ihrer hochwertigen Optik werden die Kabinen immer mehr zum aktiven Möbelstück und im Wohnbereich integriert. Die Zeiten, in denen Wärmekabinen versteckt im Keller stehen, sind längst vorbei. Immer mehr Menschen bringen ihre Infrarotsauna im Schlafzimmer, Wohnzimmer, Badezimmer, Homeoffice oder Fitnessraum unter. Einige funktionieren sogar ihren Wintergarten komplett zu einer wunderschönen Wohlfühloase um.

Was bei der Wahl des Aufstellungsortes Ihrer Infrarotkabine zu berücksichtigen ist?

Dennoch sind bei der Wahl des geeigneten Standorts ein paar Dinge zu beachten. Wählen Sie einen leicht zugänglichen Ort, an dem Sie sich wirklich wohl fühlen. Wenn Sie erst großen Aufwand betreiben müssen, um in Ihre Wärmekabine zu gelangen, werden Sie diese nur selten nutzen. Zudem entspannt es sich in einer unaufgeräumten Rumpelkammer nicht besonders gut. Der Raum sollte regelmäßig beheizt werden, sodass angenehme Zimmertemperaturen von 18 bis 25 Grad Celsius gewährleistet sind. Kalte Kellerräume sind nicht zu empfehlen. Infrarotkabinen besitzen nur wenig Isolationsschutz, sodass der Innenraum der Kabine schnell auskühlt und Sie deutlich mehr Strom zum Aufheizen der Kabine benötigen. Damit sich kein Flüssigkeitsstau durch kondensierten Schweiß bilden kann, sollte der Raum über eine Frischluftzufuhr verfügen. Feuchtigkeit schädigt auf Dauer das Holz und wirkt sich negativ auf Funktionalität und Lebensdauer der Wärmekabine aus. Dementsprechend eignen sich feuchte Keller oder der Garten nicht zum Aufstellen der Infrarotsauna. In gut belüfteten Badezimmern hingegen ist das Aufstellen möglich. Darüber hinaus sollten Sie am Aufstellungsort Zugang zu einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose haben, über die die Infrarotkabine Strom beziehen kann. Optimalerweise wählen Sie einen Aufstellort in der Nähe Ihres Badezimmers. So haben Sie nach der Wärmebehandlung nicht weit, um sich nach der schweißtreibenden Anwendung zu duschen oder waschen.

Was ist zu berücksichtigen?

  • Standort mit ausreichend großer Stellfläche
  • Kabinenstandort sollte leicht zugänglich sein
  • Wählen Sie einen Ort, an dem Sie sich wohl fühlen
  • Beheizter Raum mit angenehmen Zimmertemperaturen
  • Kalte und feuchte Räume sind nicht geeignet
  • Raum besitzt Frischluftzufuhr
  • Zugang zu einer 230-Volt-Steckdose
  • Vorteilhaft: in der Nähe des Badezimmers

 

Näheres zur Nutzung von Infrarotkabinen im Außenbereich und in unbeheizten Räumen finden Sie hier.

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Eignen sich Infrarotkabinen für den Außenbereich oder nicht beheizte Räume?

Nein, Infrarotkabinen eignen sich weder für den Außenbereich noch für kalte, nicht beheizte Räume. Infrarotkabinen sollten immer in wohltemperierten Räumen stehen. Kalte Außenluft wirkt sich negativ auf Innentemperatur einer Infrarotsauna aus und verlängert hierdurch deren Aufheizzeit. Ihre Kabine heizt wesentlich langsamer auf die gewünschte Temperatur auf und benötigt daher viel mehr Strom.

Feuchtigkeit verringert die Lebensdauer Ihrer Wärmekabine

Häufige Feuchtigkeit verringert die Lebensdauer Ihrer Infrarotsauna ebenso. Das Holz der Infrarotkabine wird mit der Zeit brüchig. Auch Elektronik-Bauchteile werden in Mitleidenschaft gezogen. Im schlimmsten Fall können Sie Ihre Kabine irgendwann nicht mehr benutzen. Daher eignen sich weder kalte und nasse Kellerräume oder der Außenbereich. Auch Gartenhäuser sind keine geeigneten Standorte für Ihre Infrarotsauna.

Infrarotkabine nur in beheizten Innenräumen nutzen

Verwenden Sie Ihre Wärmekabine ausschließlich im Innenbereich. Achten Sie darauf, dass die Kabine in einem trockenen, regelmäßig beheizten Raum mit ausreichender Frischluftzufuhr steht. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass sich Feuchtigkeit, wie kondensierter Schweiß, über die Luft abtransportiert wird.

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Auf welchem Untergrund können Sie die Wärmekabine aufstellen?

Prinzipiell gibt es bei der Bodenbeschaffenheit kaum Einschränkungen. Sie können Ihre Infrarotkabine ohne weiteres auf Teppichböden, Fliesen, Laminat, Parkett und PVC-Belägen stellen. Um einen sicheren Stand zu gewährleisten, sollten Sie Ihre Wärmekabine auf einem tragfähigen, festen, waagerechten und ebenen Untergrund platzieren. Zugleich ist darauf zu achten, dass der Untergrund absolut trocken ist und keine Feuchtigkeit durchdringen kann. Feuchtigkeit kann auf Dauer dem Holz schaden und somit die Langlebigkeit der Infrarotkabine beeinträchtigen.

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Welche Raumhöhe ist für eine Infrarotkabine mindestens erforderlich?

Für den Aufbau und den Betrieb der Infrarotkabinen benötigen Sie einen Mindestabstand von 5 cm zur Decke. Der Abstand zwischen Decke und Infrarotsauna ist erforderlich, damit Sie später das Dach der Kabine montieren können. Somit genügen für alle Kabinen mit einer tatsächlichen Kabinenhöhe von 190 cm eine Raumhöhe von mindestens 195 cm und für Wärmekabinen mit einer Höhe von 200 cm wenigstens eine Raumhöhe von 205 cm.

Falls Sie eine Infrarotkabine mit einer geringen Außenhöhe wünschen, kontaktieren Sie uns bitte. Auf Bestellung können wir nahezu alle Modelle auch mit einer geringeren Kabinenhöhe anfertigen.

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Müssen Sie einen gewissen Abstand zu Decke und Wänden einhalten?

Zu Wänden und anderen Einrichtungsgegenständen ist ein Abstand von wenigstens 2 cm einzuhalten. Auf diese Weise kann die Luft natürlich zirkulieren. Feuchtigkeit wird über die Luft abtransportiert und kann sich nicht zwischen Wand und Kabine ansammeln. Schimmelbildung wird effektiv vorgebeugt und die Lebensdauer der Infrarotkabine verlängert.

Mindestens 5 cm Abstand zu Decken

Für den Kabinenaufbau benötigen Sie einen Abstand von mindestens 5 cm zur Decke. Nur so lässt sich das Dach mühelos an der Kabine anbringen.

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Reicht eine normale Steckdose aus oder ist ein Stromanschluss erforderlich?

Die meisten Infrarotkabinen sind mit einem normalen Schuko-Stecker ausgestattet und benötigen lediglich eine normale 230-Volt-Steckdose. Ein Starkstromanschluss ist nicht erforderlich. Der Stecker befindet sich bei vielen Kabinen an einem 2 bis 3 m langen Anschlusskabel und brauch lediglich in die Steckdose gesteckt werden. Schon sind die Wärmekabinen einsatzbereit.

Kein Starkstromanschluss wie bei einer Saunakabine

Somit weisen Infrarotkabinen auch in diesem Punkt klare Vorteile gegenüber finnischen Saunakabinen auf. Durch ihren starken Saunaofen benötigen Saunen immer einen 400-Volt-Starkstromanschluss und können nicht mit einer gewöhnlichen Steckdose betrieben werden. Sofern kein Anschluss für Starkstrom vorhanden ist, muss der Anschluss von einem Elektriker installiert werden.

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Top 3 FAQs

1. Infrarotstrahlung - Was ist das eigentlich?

Bei Infrarotstrahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen von 780 Nanometer bis 1 Millimeter. Die für den Menschen unsichtbare Strahlung macht nur einen kleinen Teil des gesamten elektromagnetischen Spektrums ab. Sie reiht sich zwischen dem sichtbaren Lichtspektrum und den unsichtbaren Mikrowellen ein.

Infrarotstrahlung - berührungslose Übertragung der Wärme

Der Hauptbestandteil der infraroten Strahlung ist Wärmestrahlung. Daher wird Infrarot auch oft als Wärmestrahlung bezeichnet. Die Wärme entsteht durch die Bewegung von Atomen und Molekülen in der Strahlungsquelle. Je höher die Temperatur ist, desto stärker bewegen sich die Teilchen und desto mehr Infrarotstrahlung sendet die Strahlungsquelle aus. Trifft das abgesonderte Infrarot auf die Oberfläche von anderen Objekten, überträgt sie ihre gespeicherte Energie berührungslos auf das Objekt. Die IR-Strahlung gibt die Wärme dabei fast ausnahmslos das jeweilige Objekt, nicht aber die Umgebungsluft ab.

Die Sonne - die größte natürliche Infrarotquelle

Auch wenn es den ein oder anderen überraschen mag, wir sind eigentlich ständig der infraroten Strahlung ausgesetzt. Jeder Gegenstand mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (-273,15 Grad Celsius), bei der jede Atom- und Molekülbewegung stoppt, gibt Infrarotstrahlung ab. Die wichtigste natürliche Quelle ist die Sonne. Sie macht zirka 50 Prozent der Wärmestrahlung der Sonne aus und ist für den Wärmetransport zur Erde verantwortlich. Nicht umsonst wird die gefühlte Temperatur um einiges kälter, während die Umgebungstemperatur konstant bleibt, sobald die Sonne kurz hinter den Wolken verschwindet. Auch Heizkörper, glühende Kohlen, warmes Badewasser oder Haushaltsgeräte wie ein Bügeleisen oder Fön sondern Infrarotstrahlung an ihre Umgebung ab. Die Infrarotstrahlen transportieren die Wärme und erwärmen direkt alle festen Gegenstände, auf die sie treffen. An die Umgebungsluft hingegen geben sie nur wenig Wärme ab. Somit garantieren Infrarotstrahlen eine exzellente Wärmeübertragung.

2. Wie funktioniert eine Infrarotkabine?

Infrarotkabinen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Gerade wärmeempfindliche Personen empfinden die milde Wärme deutlich angenehmer und weniger belastet als die drückende Hitze in einer Sauna. Hauptgrund hierfür ist die Tatsache, dass Wärmekabinen mit einer deutlich geringeren Raumtemperatur auskommen als eine klassische Sauna. Dennoch erzielen Sie mit einer Infrarotbehandlung ähnlich gute Wirkungen wie mit dem Saunieren. Wie ist das möglich?

Unterschied zwsichen Sauna und Infrarotkabine

Der zentrale Unterschied zwischen Infrarotkabine und Sauna liegt in der Funktionsweise. In einer Sauna gibt ein Saunaofen die Hitze an die Raumluft, die dann den menschlichen Körper erwärmt. Auf diese Weise gelangt lediglich ein kleiner Teil der abgegebenen Wärme in den Organismus. Somit benötigt eine Sauna hohe Temperaturen, um Ihren Körper zum Schwitzen zu bringen. Zusätzliche Saunaaufgüsse erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Kabineninneren, sodass die Luft von vielen Menschen als extrem drückend wahrgenommen wird. Die Infrarotstrahler in der Wärmekabine hingegen übertragen knapp 80 Prozent ihrer Wärmeenergie berührungslos an den menschlichen Körper. Nur 20 Prozent der Wärme wird an die Umgebungsluft abgeben. Die unsichtbaren Strahlen dringen in die Haut ein und sich wandeln erst dort in Wärme um. Über die in der Haut befindlichen Adern gelangt die Wärme in den Blutkreislauf und verteilt sich dann im gesamten Körper. Infrarotkabinen brauchen daher viel geringere Raumtemperaturen (25 – 65 Grad Celsius) für ähnlich gute Wirkungen als eine Sauna.

Kürzere Aufheizzeit und geringerer Stromverbrauch als bei einer Sauna

Dieser Unterschied wirkt sich jedoch nicht bloß auf die Raumtemperatur aus. Infrarotkabinen heizen wesentlich schneller auf. Sie sind in der Regel schon nach 10 bis 30 Minuten betriebsbereit. Bei einer Saunakabine erfordert das Aufheizen zwischen einer und drei Stunden. Das schlägt sich auch im Stromverbrauch und in den Stromkosten nieder. Für eine Infrarotbehandlung benötigen Sie erheblich weniger Strom als bei einem Saunagang. Somit fallen die Stromkosten ebenfalls geringer aus.

3. Was ist eine Infrarotkabine?

Eine Infrarotkabine, auch Infrarotsauna oder Wärmekabine genannt, ist eine milde Alternative zur klassischen finnischen Sauna. Sie eignet sich vor allem für Personen, die nach Erholung und Entspannung suchen, aber die Hitze in einer Sauna als belastend und unangenehm empfinden. Im Gegensatz zur klassischen Saunakabine erzeugt eine Infrarotkabine die Wärme im Körper nicht durch heiße Raumluft. Bei einer Infrarotsauna entsteht die Wärme über Infrarotstrahlung. Treffen die unsichtbaren Strahlen auf die menschliche Haut, wandeln sie sich in eine wohlige Wärme um. Diese verteilt sich innerhalb kürzester Zeit über den Blutkreislauf im gesamten Körper. Somit kommen Wärmekabinen mit einer deutlich geringeren Raumtemperatur aus. Sie sind daher gerade für wärmeempfindliche Menschen eine tolle Wahl.

Aufbau und Ausstattung einer Infrarotkabine

Infrarotkabinen gibt es inzwischen in vielen Varianten und Größen. Das Angebot reicht von kleinen Singlekabinen für 1 Person über Modelle für 2, 3 oder 4 Personen bis hin zu großräumigen XXL-Kabinen. Die meisten Kabinen sind aus Holz fertigt und besitzen einen rechteckigen Aufbau. Seit einigen Jahren kommen jedoch auch immer mehr Eck-Varianten und Modelle mit Rundungen auf dem Markt. Auch Kabinen mit großer Glasfront erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Als Sitzmöglichkeit dienen eine oder mehrere Sitzbänke. Moderne Kabinen sind mit Relaxliegen ausgestattet. IR-Kabinen mit Liege sind großzügiger konzipiert und bieten noch größere Entspannung. Mehrere Infrarotstrahler im Inneren der Kabine erzeugen die Wärme in der Kabine. Art und Anzahl der Strahler variiert je nach Größe und Kabinentyp. Als Strahlerart stehen Flächen-, Keramik- oder Vollspektrumstrahler zur Auswahl. Darüber hinaus finden Sie zahlreiche Modelle, die mit mehreren Strahlerarten gleichzeitig ausgestattet sind. Die Infrarotstrahler sind oftmals an den Seiten, an der Decke, am Boden oder in der Sitzbank bzw. Liege angebracht. Zusätzliches Inventar wie eine Farblichttherapie, ein Ionisator, ein Radio oder ein Beistelltisch sorgen für mehr Komfort. Über ein Steuerungsmodul lassen sich bei den meisten Kabinen Zeit, Temperatur und Beleuchtung kinderleicht einstellen. Dank integrierter Sicherheitssysteme schalten sich die Infrarotkabinen nach Ablauf der eingestellten Zeit automatisch ab. Wird Ihnen mal zu heiß, können Sie bei den meisten Kabinen die Frischluftzufuhr öffnen. Kühle Frischluft strömt so ins Innere ein und warme Luft entweicht.

Einsatzgebiete einer Wärmekabine

Wärmekabinen werden vornehmlich zum Entspannen und Erholen eingesetzt. Die Wärmestrahlung tut einfach gut und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Die Sitzungen bieten eine gute Möglichkeit, dem stressigen Alltag zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen. Die Wärme entspannt auf Muskeln, Gelenke und Gewebe, sodass sich Verspannungen im Körper lösen. Die verbesserte Blutzirkulation erhöht die Zufuhr von Nährstoffen, Sauerstoff und Substraten für Regenerations- und Heilungsprozesse. Stoffwechselprodukte werden besser abgebaut. Sie aktivieren Selbstheilungsprozesse im Körper und stärken Ihr Immunsystem. In der kalten Jahreszeit schützen Sie sich besser vor Erkältungen und anderen banalen Infekten. Vor dem Sport unterstützt die Wärme den Aufwärmprozess und hilft dabei, die Gefahr von Sportverletzungen zu verringern. Nach dem Sport beschleunigt die Infrarotstrahlung den Regenerationsprozess und verringert den Muskelkater. Bei Sportverletzungen beschleunigt die Wärme den Heilungsprozess. Obendrein wirkt die Wärme lindernd auf Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen. Auch körperliche Leiden wie Arthrose oder Rheuma können durch regelmäßige Behandlungen in einer Infrarotkabine positiv begünstigt werden.

Aufgrund der vielfältigen Einsatzzwecke wundert es kaum, dass Infrarotkabinen nicht nur im Privatbereich eingesetzt werden. Wärmekabinen sind immer häufiger auch in der Hotellerie und Wellnesseinrichtungen zu finden. Selbst Medizin-, Physiotherapie- und Reha-Einrichtungen nutzen Wärmekabinen zur Ergänzung konventioneller Therapiemaßnahmen.

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